Peakon bietet die einzigartige Möglichkeit, mit den Mitarbeitern in einen Dialog zu treten. Dabei hat der Mitarbeiter die Gelegenheit, weitere Informationen zu einem Thema zu liefern, das er bereits in einem Kommentar angesprochen hat, während die Anonymität des Mitarbeiters gewahrt bleibt. Diese zusätzlichen Informationen sind manchmal nötig, um ein Problem zu verstehen und anzugehen. So sieht das Ganze aus:

Mit diesem wirkungsvollen Feature muss allerdings verantwortungsvoll umgegangen werden. Wenn Sie eine Antwort auf einen Kommentar versenden, wird der empfangende Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass er anonym bleibt. Dennoch sollten Sie im Kopf behalten, dass Ihre Mitarbeiter möglicherweise überrascht sind, wenn sie eine Antwort erhalten, da sie damit aus bisherigen Mitarbeiterbefragungen nicht vertraut sind. 

Hier sind ein paar Faustregeln für die effektive Nutzung des Konversations-Features in Peakon: 

Fragen Sie nie nach der Identität des Mitarbeiters. Peakon ist eine Plattform für anonymes Mitarbeiter-Feedback. Und dafür gibt es einen guten Grund. Wenn Sie die Anonymität aufbrechen, stellt das einen Vertrauensbruch dar. Wahrscheinlich der Mitarbeiters so darauf reagieren, dass er an zukünftigen Mitarbeiterbefragungen nicht mehr teilnehmen wird und die HR-Abteilung auf die Situation aufmerksam machen wird.

Provozieren Sei Ihre Mitarbeiter nicht. Sollte ein Teammitglied einen Kritikpunkt äußern, dem Sie nicht zustimmen, ist Peakon nicht der richtige Ort, um einen Streit anzufangen. Eine solche Diskussion sollte man am besten nicht online führen und schon gar nicht, wenn eine der Parteien anonym ist. In solchen Fällen antworten die Mitarbeiter meist einfach nicht mehr und geben in Zukunft keine zusätzlichen Kommentare mehr ab. In den meisten Fällen ist es in solchen Fällen das Beste, das nächste Team-Meeting abzuwarten und dort beispielsweise zu sagen "einige Mitarbeiter haben in Peakon etwas angesprochen, das aufgeklärt werden sollte, da scheinbar ein Missverständnis vorzuliegen scheint" und dann Ihren Standpunkt zu verdeutlichen. Es ist dabei sehr wichtig, keine Einzelperson an den Pranger zu stellen, indem Sie sagen "Jemand hat in Peakon geäußert...". 

Finden Sie heraus, ob es ein allgemeines Problem ist. Manchmal braucht es die Äußerung einer Einzelperson, um auf ein Problem aufmerksam zu werden, das dem ganzen Team am Herzen liegt. Wenn Sie den Eindruck haben, dass das der Fall ist, können Sie einfach sagen "Danke, dass Sie es geäußert haben. Ich möchte daran auf jeden Fall etwas ändern. Dafür wäre es nützlich zu wissen, ob das ganze Team die Sache ähnlich sieht oder nicht. Können Sie mir dazu eventuell Aufschluss geben?". Der Satz ist an dieser Stelle bewusst als Frage formuliert, da die Antwortrate wenig überraschend bei Fragen des Managers deutlich höher liegt als bei Aussagen. 

Fragen Sie nach Verbesserungsvorschlägen. Es dauert in manchen Fällen einige zeit, bis der Mitarbeiter daran glaubt, dass sein Feedback umgesetzt wird. Wenn die Mitarbeiter allerdings daran glauben, werden ihre Kommentare merklich lösungsorienterter. Mit Hilfe des Konversations-Features können Sie diesen Prozess deutlich beschleunigen. Das kann beispielsweise in Form einer Frage wie "Danke für den Kommentar. Wenn Sie Ideen dazu haben, wie man dieses Problem lösen kann, würde ich mich sehr freuen, sie zu erfahren. Haben sie Ideen, die Sie mir mitteilen möchten?"

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Using Peakon's Conversation Feature 

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