Nach dem Abschluss jeder Umfragerunde (um 02:00 Uhr MEZ) bewertet Peakon, für welche Kontexte die Stärken und Prioritäten geändert werden müssen.

Innerhalb jedes einzelnen Kontexts identifiziert Peakon dann Engagement-Faktoren als Stärken oder Prioritäten auf Grundlage des erhaltenen Feedbacks zu den Faktor- und Teilfaktorfragen. 

Dieser Artikel befasst sich mit beiden Prozessen:

  1. Wahl des Kontexts – Für welchen Kontext müssen Stärken und Prioritäten aktualisiert werden?
  2. Wahl der Engagement-Faktoren – Welche Engagement-Faktoren innerhalb eines Kontexts bieten sich als Stärken und Prioritäten an?

1. Wahl des Kontexts

Die folgenden Parameter dienen dazu sicherzustellen, dass Peakon nur Stärken und Prioritäten innerhalb eines Kontexts aktualisiert, wenn ausreichend Feedback vorhanden ist, um eine Aktualisierung zu rechtfertigen: 

  • Die aggregierte Teilnahmequote des Kontexts war höher als 25 % seit der letzten Aktualisierung der Stärken und Prioritäten
  • Mindestens 30 % der Mitarbeiter dieses Segments waren Teil eines Umfrageplans seit der letzten Aktualisierung der Stärken und Prioritäten

Dieser Ansatz soll sicherstellen, dass Stärken und Prioritäten nur dann aktualisiert werden, wenn Peakon auch eine signifikante Menge an Feedback hat. 

Die zweite Voraussetzung soll zudem dazu dienen, dass Prioritäten und Stärken größerer Segmente, wie Männer- und Frauensegmente, im Fall mehrerer Umfragepläne mit unterschiedlichen Häufigkeiten und verschiedene Zielgruppen jedes Mal angepasst werden, wenn kleinere Segmente befragt werden. 

Ein Unternehmen könnte beispielsweise eine jährliche unternehmensweite Mitarbeiterbefragung durchführen, aber außerdem eine Abteilung haben, die nur 10 % der gesamten Belegschaft ausmacht und eine separate monatliche Umfrage durchführt. Mit Hilfe der obigen Einschränkungen wird verhindert, dass die unternehmensweiten Ergebnisse monatlich aufgrund der Ergebnisse einer einzigen Abteilung aktualisiert werden. Wenn die Voraussetzungen jedoch tatsächlich zutreffen, werden die Prioritäten und Stärken der Abteilung mit dem monatlichen Umfrageplan monatlich aktualisiert.

Hinweis: Die zweite Voraussetzung bezieht sich sowohl auf aktivierte als auch deaktivierte Umfragepläne.

Wie mehrere Umfragepläne die Berechnung der unternehmensweiten Stärken und Prioritäten beeinflussen

Manche Unternehmen entschließen sich gegen unternehmensweite Umfragen und legen stattdessen mehrere Umfragepläne mit unterschiedlichen Häufigkeiten und Zielgruppen (z. B. regionale Mitarbeiterbefragungen) an. In solchen Fällen müssen für unternehmensweite Aktualisierungen der Stärken und Prioritäten dieselben oben beschriebenen Voraussetzungen gegeben sein. 

Nehmen wir beispielsweise einmal die geschlechtsspezifischen Segmente eines solchen Unternehmens, die jeweils eine große Gruppe von Mitarbeitern repräsentieren. Die Voraussetzungen stellen sicher, dass die Stärken und Prioritäten nicht jedes Mal aktualisiert werden, sobald eine kleinere Gruppe dieser Segmente an der Befragung teilnimmt. Wenn wir allerdings annehmen, dass das Unternehmen 40 Umfragen hat, die jeweils 2,5 % der gesamten Belegschaft repräsentieren, dann wird so außerdem gewährleistet, dass die Stärken und Prioritäten regelmäßig aktualisiert werden, wenn 30 % des Segments befragt wurden.

2. Wahl der Engagement-Faktoren

Zwei Faktoren haben Einfluss darauf, welche Engagement-Faktoren als Stärke und als Priorität identifiziert werden. Diese Faktoren sind die Benchmark und der Einfluss des Faktors auf das Mitarbeiter-Engagement. Beide sind in der untenstehenden Ansicht "Hauptfaktoren des Engagements" zu erkennen. 

Um als Stärke oder Priorität identifiziert zu werden, muss ein Teilfaktor:

  • deutlich unter (für Prioritäten) oder über (für Stärken) der Benchmark liegen und
  • einen großen Einfluss auf das Mitarbeiter-Engagement haben (durch die Kreise und die Größe ihrer Schnittmenge dargestellt).

Der Vergleich zur Benchmark wird bis auf den 75. Prozentpunkt durchgeführt. Das heißt, dass ein Engagement-Faktor in den oberen oder unteren 25 % im Vergleich zu den anderen Engagement-Faktoren liegen muss, um als Stärke oder als Priorität identifiziert zu werden. 

Artikel: Engagement-Faktoren: Prioritäten und Stärken

Did this answer your question?