Die Prioritäten und Stärken, die im Peakon-Dashboard unter "Hauptfaktoren des Engagements" angezeigt werden, stellen die Bereiche dar, auf die Sie sich unbedingt konzentrieren sollten, um das Mitarbeiter-Engagement deutlich zu steigern. 

Wie werden Stärken und Prioritäten berechnet?

Nach Ende jeder Umfragerunde (um 2:00 Uhr MEZ) berechnet Peakon die Stärken und Prioritäten. Als Grundlage dazu das Feedback der Mitarbeiter, das aus den Fragen zu den Engagement-Faktoren und Teilfaktoren entnommen wurde. 

Zwei Größen beeinflussen, ob ein Faktor zu einer Priorität oder einer Stärke wird. Es handelt sich dabei um die Benchmark und den Einfluss auf das Mitarbeiter-Engagement, beide werden unter „Hauptfaktoren des Engagements“ dargestellt. Um als Stärke oder Priorität identifiziert zu werden, muss ein Faktor oder Teilfaktor:

  • deutlich unterhalb (für Prioritäten) bzw. oberhalb (für Stärken) der Benchmark liegen,
  • einen starken Einfluss auf das Engagement haben (wird im Dashboard visualisiert),
  • oder über beide genannten Eigenschaften verfügen. 

Überprüfen der Engagement-Faktoren in Ihrem Dashboard 

Entwicklungen eines Engagement-Faktors in Bezug auf die Benchmark kann auf einen Blick betrachtet werden. Die Engagement-Werte zu den Stärken und Prioritäten sind zusätzlich mit Pfeilsymbolen versehen, damit Veränderungen sehr leicht erfasst werden können. So wird angezeigt, ob ein Wert seit der letzten Befragungsrunde gestiegen oder gesunken ist. Wenn Sie auf die entsprechende Stärke oder Priorität klicken, erhalten Sie detailliertere Informationen. 

Die Kreise ganz rechts in der Spalte zu jeder Stärke oder Priorität zeigen durch die Größe ihrer Schnittmenge, wie groß der Einfluss jedes Faktors auf das Mitarbeiter-Engagement ist. Überschneiden sich die Kreise sehr stark, hat der entsprechende Faktor sehr großen Einfluss auf das Engagement dieses Mitarbeitersegments. Steigt der Wert eines Faktors mit großem Einfluss auf das Engagement, können Sie einen stärkeren Anstieg des allgemeinen Engagement-Werts erwarten. 

Im folgenden Screenshot sehen wir beispielsweise, dass Anerkennung eine Priorität ist. So wissen wir, dass der allgemeine Engagement-Wert mehr ansteigen wird, wenn wir unseren Mitarbeitern mehr Feedback geben und kleinere Erfolge gebührend feiern, anstatt an anderen Engagement-Faktoren zu arbeiten.  

Auch Stärken haben große Auswirkungen auf das Engagement. Unten ist zu sehen, dass das Verständnis der Mitarbeiter von der Strategie des Unternehmens einen großen Einfluss auf ihr Engagement hat. In diesem Fall sehen wir jedoch, dass der Engagement-Faktor einen Engagement-Wert oberhalb der Benchmark erreicht hat. Als Führungskraft können Sie Ihre Stärken so betrachten, dass sie Aspekte des Unternehmens repräsentieren, die Ihren Mitarbeitern wichtig sind und in denen Sie gleichzeitig gute Arbeit leisten.

Worauf es jedoch wirklich ankommt, ist die tiefere Bedeutung der Zahlen und Werte. Wenn ein Engagement-Faktor unter der Benchmark liegt, können wir das als eine Verbesserungsmöglichkeit sehen. Wenn jemand im Vergleich zu den Kollegen schlechtere Engagement-Werte erzielt, wissen wir, dass es an dieser Stelle mehr Verbesserungsbedarf gibt als bei einem Faktor, bei dem er überdurchschnittliche Bewertungen erzielt. 

Warum kann ich in meinem Dashboard den Einfluss der Faktoren auf das Engagement nicht sehen?

Für Manager, die weniger als 30 Mitarbeiter leiten, zum Beispiel direkte Vorgesetzte, ist es schwieriger, statistisch signifikante Auswirkungen auf das Engagement für jeden Faktor zu finden. Die Abweichung von der Benchmark ist in diesem Fall der beste Weg, um Prioritäten und Stärken zu identifizieren. Das spiegelt sich im Dashboard dadurch wieder, dass in diesen Fällen die Visualisierung des Einflusses auf das Engagement zur Vereinfachung entfernt wurde. 

Warum wird ein Faktor oder Teilfaktor als Priorität angezeigt, wenn sein Ergebnis über dem Vergleichswert liegt?

Der Wert muss gegenüber der Benchmark in den oberen 25 % liegen, um nicht als Priorität gewertet zu werden. Stellen Sie sich in diesem Zusammenhang folgende Frage: Ist die Leistung so überdurchschnittlich, dass man sich gar nicht auf Verbesserungen in diesem Bereich konzentrieren sollte? 

Was passiert, wenn eine Frage zu einem Engagement-Faktor deaktiviert wird?

Wenn die Hauptfrage zu einem Engagement-Faktor deaktiviert wird, aber die Teilfaktoren beibehalten werden, können sowohl der Faktor als auch der Teilfaktor als Hauptfaktoren für das Engagement angezeigt werden. Der Faktor kann eine Priorität darstellen, da er den Durchschnitt aller mit dem Faktor verbundenen Werte repräsentiert (sowohl Faktor- als auch Teilfaktorenfragen). 

Wenn ein Teilfaktor eine Priorität oder eine Stärke darstellt, erscheint er im Dashboard unter „Hauptfaktoren des Engagements“. Andernfalls werden nur Hauptfaktoren angezeigt. Unten sehen Sie ein Beispiel, wie der Teilfaktor „Mission“ unter dem Hauptfaktor „Strategie“ als Stärke markiert wird, obwohl der Hauptfaktor ebenso gekennzeichnet ist.

Warum sehe ich keine Stärken oder Prioritäten?

Unter bestimmten Umständen sehen Sie in Ihrem Dashboard gar keine Stärken oder Prioritäten. Das ist normal und bedeutet, dass die für die Berechnung der Stärken und Prioritäten angewandten Marken nicht erreicht wurden. Damit eine Stärke oder Priorität auf Ihrem Dashboard angezeigt wird, müsste der Wert gegenüber der Benchmark in den oberen oder unteren 25 % liegen oder signifikante Auswirkungen auf das Engagement haben oder beides. 


Ich erhalte direktes und indirektes Reporting. Warum sehe ich keine Stärken und Prioritäten in meinem Dashboard mit direktem Reporting?

Wenn Manager Dashboards für direktes und indirektes Reporting haben, zeigt das Dashboard des direkten Reportings keine Stärken und Prioritäten. Das ist so, damit Manager nicht mit zu vielen Prioritäten überwältigt werden und sich besser auf einige Wenige konzentrieren können. Stärken und Prioritäten soll eine Liste von Engagement-Faktoren sein, auf die sich Manager in erster Linie konzentrieren sollten.  

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